Freitag, 20. April 2012

Pizarro nach München? Auch Rummenigge dementiert!

In den vergangenen Tagen beherrschte vor allem ein Thema die Bundesliga News: Die angebliche Rückkehr von Claudio Pizarro zu Bayern München. Nachdem am Donnerstag der „Münchner Merkur“ berichtete, der Deal sei fix, schaltet sich nun Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ein. Er dementiert den Transfer überraschend.

Vor dem Bundesligaduell zwischen Bayern München und Werder Bremen meldeten mehrere Sportnachrichten, der peruanische Stürme hätte sich für einen Wechsel an seine alte Wirkungsstätte entschieden. Nur die Bestätigung fehle und die wollen beide Vereine noch zurückhalten, schließlich treffen am Samstag beide Teams in der Liga aufeinander.

Nun hat sich Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge eingeschaltet. Er dementierte die Transfergerüchte und stellte gegenüber der „Bild“ klar: „Die Meldung ist definitiv falsch.“ Des Weiteren meldet das Blatt, dass Pizarros Berater, der derzeit seinen Urlaub in Spanien verbringt, bislang noch keine unterschriftsreife Offerte aus München vorliegt.

Pizarro selbst kommentierte die Gerüchte indes nicht. Gegenüber der „Syker Kreiszeitung“ blockte der Peruaner ab: „Ich sage dazu nichts.“ Auch Bremen-Geschäftsführer Klaus Allofs bestätigte den angeblichen Deal nicht: „Dass Claudio am Montag in München vorgestellt wird, schließe ich aus. Ob er sich gedanklich dazu entschlossen hat, weiß ich allerdings nicht. Ich kann ihm nicht in den Kopf schauen. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass ich es als Erster erfahre, wenn Claudio sich entschieden hat.“ Allofs verlasse sich auf „klare Absprachen“ mit dem Stürmer: „Deshalb frage ich auch nicht bei Claudio nach.“

Für Pizarro würde sich ein Punkt in seiner bisherigen Karriere bei einem Wechsel an die Isar wiederholen. Schon einmal wechselte er von Bremen in die bayerische Landeshauptstadt, wo er sechs Jahre von 2001 bis 2007 im Trikot des Rekordmeisters spielte. Im Anschluss wechselte der 33-Jährige in die Premier League zum FC Chelsea, bei dem er sich jedoch nicht durchsetzen konnte. So kehrte er 2008 schließlich wieder zurück nach Bremen.

Für die Bayern bestritt Pizarro bislang insgesamt 174 Spiele, in denen er 71 Tore erzielte. Erst vor einigen Wochen machte „Pizza“ von einer Klausel in seinem Vertrag Gebrauch und kündigte zum Saisonende hin, wodurch er ablösefrei wurde. Außerdem soll der Stürmer bereits ein Haus in München suchen.

Wofür sich Pizarro entscheiden wird, lässt sich noch nicht sicher sagen. Ein Wechsel nach München wäre sicher eine gute Option für beide Seiten. Pizarro könnte das sinkende Bremer Schiff, das mit Tim Wiese bereits einen wichtigen Leistungsträger verloren hat, verlassen und bei den Bayern seine Zukunft suchen. Dort wäre er womöglich der Edeljoker hinter Mario Gomez.

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