Donnerstag, 24. Mai 2012

Transferneuigkeiten aus Dortmund


Nach dem Double-Gewinn basteln die Borussen bereits eifrig am Kader für die kommende Spielzeit. Neben Shinji Kagawa stand dabei auch Felipe Santana im Fokus der Gerüchteküche. Verstärkung soll in Form von Stuttgart-Stürmer Julian Schieber kommen.

Wie aktuelle Sportnachrichten melden, steht Julian Schieber kurz vor einem Wechsel zum deutschen Double-Gewinner. Wie sein Verein VfB Stuttgart auf seiner eigenen Homepage mitteilt, hat sich Schieber gegen eine vorzeitige Verlängerung seines 2013 auslaufenden Vertrags und somit für einen Vereinswechsel entschieden. Der „Kicker“ berichtet, dass die Dortmunder an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert seien.

„Das ist sehr schade“, kommentierte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic die Entscheidung des 23-Jährigen: „Wir bedauern die Entscheidung von Julian, da er ein fester Bestandteil unserer Planungen war. Wir müssen das jetzt verdauen und werden ab sofort Optionen prüfen.“ Nach einem sehr erfolgreichen Jahr auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg war Schieber in der Saison 2012/11 zu den Schwaben zurückgekehrt, wo er zwar einen Anteil an der guten Einstufung des Teams in den Bundesliga Quoten hatte, sich jedoch nicht auf seiner Wunschposition im Sturmzentrum durchsetzen konnte. Stattdessen kam er auf dem linken Flügel zum Einsatz.

Ersetzen könnte Schieber den wechselwilligen Shinji Kagawa. Der Japaner kündigte bereits vor einigen Wochen an, er würde am liebsten in die Premier League wechseln. Vor allem mit Manchester United wurde der quirlige Angreifer immer wieder in Verbindung gebracht. Und der Verein von Trainerlegende Sir Alex Ferguson macht nun offenbar ernst. Laut „Kicker“-Informationen hat der englische Vizemeister bereits ein erstes Angebot auf den Tisch gelegt. Das lag wie zu erwarten unter den von den Dortmundern geforderten 17 Millionen Euro und wurde dementsprechend auch abgelehnt. Dennoch scheinen die Red Devils gute Karten zu haben, schließlich erteilte Kagawa Real Madrid bereits eine Absage.

Indes zeigte sich BVB-Trainer Jürgen Klopp etwas enttäuscht und sagte, dass die Tränen bei einem Abschied groß wären: „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler.“ Jedoch erkennt er auch: „Man muss sich in diesem Geschäft an Abschiede gewöhnen.“

An Abschied dachte man auch bei Felipe Santana, der mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wurde. Doch die „Fohlen“ entschieden sich gegen ihn und so versucht nun BVB-Sportdirektor Michael Zorc, dem Brasilianer zum Bleiben zu bewegen. Zusammen wolle man „ein Modell erarbeiten“, wie eine weitere Zusammenarbeit Sinn ergeben würde.

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