Dienstag, 26. Juni 2012

Van der Vaart vor HSV-Comeback?


Seit Rafael van der Vaart den Hamburger SV Richtung Real Madrid verließ, suchen die Norddeutschen nach einem adäquaten Nachfolger. Nun könnte es den Niederländer aber möglicherweise bald wieder Richtung Elbe ziehen. Denn mit der finanziellen Unterstützung des milliardenschweren Unternehmer Klaus-Michael Kühne will der HSV die Rückholaktion starten.

Vor allem die mangelnde Kreativität im Spiel der Hamburger ist seit dem Abgang des Niederländers eine Großbaustelle. Nach den erschreckenden Leistungen in der letzten Saison, ging sogar die Abschiedsangst an der Elbe umher. Erst im letzten Moment kratzte das Team um Trainer Thorsten Fink die Kurve.

Im nächsten Jahr gilt es Ähnliches zu verhindern und in den Bundesliga Wetten die Rolle des Außenseiters mit der des Favoriten zu tauschen. Deshalb hat Sportdirektor Frank Arnesen momentan alle Hände voll zu tun, doch aus finanzieller Sicht sind ihm diese „noch“ gebunden. Er hat sich an einen strikten Sparplan, der ihm vom Aufsichtsrat auferlegt wurde, zu halten. Das heißt, er kann sich momentan lediglich mit Spieler und Berater treffen, ein mögliches Angebot vortragen und abwarten.

Da nun aber Investor Kühne selbst sehr daran interessiert sein soll, Van der Vaart wieder in den „Roten Hosen“ spielen zu sehen, könnte sich ein Transfer möglicherweise realisieren lassen. Auch weil der Mittelfeldspieler mit seiner Rolle bei Tottenham offenbar nicht zufrieden ist, wie den Sport News zu entnehmen war. Der inzwischen entlassene Trainer Harry Redknapp ließ den ehemaligen Spielgestalter der Hamburger oftmals auf der Außenbahn zum Einsatz kommen oder aber berücksichtigte den 29-Jährigen gar nicht erst, so dass dieser sich in wichtigen Spielen auf der Bank wiederfand. Frank Arnesen jedenfalls wollte einen Transfer des niederländischen Nationalspielers nicht ausschließen.

Bislang steht jedenfalls noch die Verhandlung mit Geldgeber Kühne aus. „Wir haben mit Herrn Kühne bislang jedoch nicht über konkrete Kandidaten gesprochen. Es geht nun erstmal darum, eine Strategie zu finden, ob und wie er uns überhaupt helfen kann“, so Arnesen.

Das Klaus-Michael Kühne erneut liquide Mittel zur Verfügung stellt, ist indes bereits beschlossene Sache. Der Milliardär sieht den HSV als sein Hobby an und stellte bereits einen Zuschuss in Millionenhöhe in Aussicht. Künftig soll Kühne jedoch nicht mehr an den Spielerrechten beteiligt werden. Wie also das Finanzmodell in der Sache Van der Vaart aussehen könnte, ist noch offen.

1 Kommentar:

Elisabeth hat gesagt…

Van der Vaarts Rückkehr würde der Mannschaft vielleicht echt gut tun. So oder so, ich freue mich auf die neue Saison. Bis die losgeht, könnt ihr euch ja mal das Heimwerkerportal www.mach-mal.de anschauen, da bin ich Administratorin. Bei unserem Wettbewerb "Mach mal Fußballsommer" gibt's eine Wochenendreise nach Hamburg inklusive Anfahrt mit der Bahn und Tickets für ein Bundesligaspiel zu gewinnen.