Donnerstag, 23. August 2012

PSG will noch weiter aufrüsten


Paris St. Germain hat entgegen der hohen Erwartungen einen katastrophalen Saisonstart hingelegt. Nur zwei Punkte aus zwei Spielen sind nicht das, was sich der von live Sportwetten hochfavorisierte Meisterkandidat vorgestellt hatte. Vor allem die millionenschweren Neueinkäufe haben bis jetzt noch nicht wie erhofft eingeschlagen. Zlatan Ibrahimovic ist nicht fit, Thiago Silva noch nicht eingespielt. Deshalb will Präsident Nasser Al-Khelaifi noch weitere Investitionen tätigen.
Die Euphorie bei Paris St. Germain ist nach den ersten beiden Spielen erst einmal abgeflacht. Mit nur zwei Punkten aus zwei Spielen ist der Klub unter den Erwartungen in die Liga gestartet. Ernüchterung beim Milliardärs-Verein. Die Mission Meistertitel in der Ligue 1 will nicht so recht Fahrt aufnehmen. Vor allem Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva, die erst diesen Sommer für insgesamt ca. 60 Millionen Euro vom AC Mailand, in die französische Hauptstadt gewechselt waren, haben noch Probleme.
Silva fehlte zuletzt in den Spielen und in der Saisonvorbereitung aufgrund seines Sonderurlaubs nach der Olympia-Teilnahme für die brasilianische Elf.  Am Sonntag gegen Bordeaux wird Silva wohl erstmals zum Einsatz kommen. Ibrahimovic hingegen plagt eine Fußverletzung, weshalb er im dritten Saisonspiel vermutlich erneut ausfallen wird.
Auch Neuzugang Ezequiel Lavezzi, der vom SSC Neapel für etwa 26 Millionen Euro gekommen war, hat bisher eher negativ von sich reden gemacht. Beim 0:0-Unentschieden beim AC Ajaccio kassierte er wegen eines üblen Fouls die Rote Karte und ist vorerst gesperrt.
Trainer Carlo Ancelotti will aber noch nicht von einer Krise sprechen. Vielmehr mahnt er zur Geduld mit seinen Superstars. „Es liegt an uns, die richtige Balance auf dem Platz zu finden. Wir müssen weiter arbeiten, um uns zu verbessern“, so der PSG-Coach  gegenüber den Fußballnachrichten. Doch während das Team immer noch bemüht ist, seinen Rhythmus zu finden, hat Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi vor, noch weitere Topspieler nach Paris zu lotsen. Französischen Medienberichten zufolge soll wieder bei einem italienischen Verein eingekauft werden. Der Schweizer Stephan Lichtsteiner von Juventus Turin soll demnach für 15 Millionen Euro zu einem Vereinswechsel bewogen werden. Für PSG sind das beinahe Discounter-Preise, angesichts der Tatsache dass der Hauptstadtklub für Transfers insgesamt eine Summe  im dreistelligen Millionenbereich ausgegeben hat.        

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