Freitag, 3. August 2012

Robben: Wir sind noch nicht so weit


Nach dem Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern war nicht nur Arjen Robben klar, dass da noch viel Arbeit auf die Mannschaft zukommt. Zwar hat man das Spiel mit 3:2 gewonnen, doch richtig überzeugen konnten die Bayern dabei nicht. Allerdings sieht der Niederländer sein Team auf einem guten Weg. Jupp Heynckes probierte bei dem Spiel am Betzenberg auch mal die eine oder andere Variante, um das Positionsspiel variabler zu gestalten.
Trotz des Sieges verschwanden die Bayern-Spieler recht schnell in die Kabine. Nur Arjen Robben stellte sich den Fragen der Reporter und wirkte ruhig und gelassen. Die Leistung der Bayern war wohl nicht überragend, was aber auch am Gegner lag, wie Robben findet. „Das sind schöne Spiele für uns, um reinzukommen. Das war ein seriöser Gegner, sie sind natürlich schon richtig weit, sie fangen dieses Wochenende an. Wir sind noch nicht so weit, aber für uns war es gut“, so der Niederländer gegenüber den Bundesliga News von „Goal.com. Dass sich die Mannschaft in dem Spiel geschont habe, glaubt der Flügelflitzer der Münchner nicht. „Nein, nein, wir versuchen immer, alles zu geben. Aber was jetzt drin ist, ist noch nicht genug für in drei Wochen, das ist auch normal. Die meisten sind erst zehn Tage oder zwei Wochen in der Vorbereitung.“
Trainer Jupp Heynckes nutzte das Spiel, um wichtige Eindrücke über seine taktischen Möglichkeiten zu sammeln. „Ich habe mir Arjen und Thomas Müller gesprochen, dass beide die Positionen wechseln sollen, weil Thomas auch ein Spieler ist, der auf der rechten Außenbahn spielen kann, genau wie Arjen. Dadurch werden wir natürlich unberechenbarer und flexibler. Arjen hat wunderbar über die linke Seite das erste Tor vorbereitet. Ich wollte da wichtige Erkenntnisse bekommen“, so der Coach des Rekordmeisters.
Auch einzelne Spieler hinterließen Eindrücke, wie der 18-jährige Emre Can, der nach seiner Einwechslung das Münchner Spiel belebte. Der in die Kritik geratene Mario Gomez konnte keine gute Leitung gegen den Bundesligaabsteiger abrufen. Doch Heynckes stärkte ihm den Rücken und widersprach sogar Uli Hoeneß, der den Bayernstürmer als „gut, aber nicht sehr gut“ bezeichnete.
Am 25 August starten die Bayern gegen Greuther Führt in die Bundesliga. Fußballquoten favorisieren dabei ganz klar die Münchner.  

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