Donnerstag, 6. September 2012

Robert Lewandowski will sich nicht festlegen



Noch hat Robert Lewandowski einen Vertrag bis 2014 mit Borussia Dortmund. 

Doch nach seinen tollen Leistungen in der vergangenen Saison, sind viele hochrenommierte Klubs an dem Torjäger interessiert. Kein Wunder also, dass eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem BVB für ihn momentan nicht zur Debatte steht.
„Ich muss nicht heute entscheiden, ob ich verlängere oder nicht“, sagte der BVB-Stürmer der „Sport Bild“ über seine Zukunft in Dortmund. Große Klubs, wie Bayern München, Manchester City und Manchester United haben unlängst ihr Interesse an Lewandowski bekundet. Der 24-Jährige hatte sich durch seine 22 Tore in der Bundesligasaison 2011/12 und den guten Auftritten in der polnischen Nationalmannschaft während der EM diesen Sommer, bei den Topvereinen Europas ins Gespräch gebracht.

Dass er bei so großen Klubs gehandelt wird, macht Lewandowski stolz. „Es ist eine Bestätigung für mich“, erklärte der 24-Jährige den Fußballnachrichten von „Sport Bild“. Er machte jedoch auch klar, dass sein Fokus momentan auf Dortmund liegt. „Aber es ist jetzt nicht mehr wichtig. Ich bin weiter BVB-Spieler“, so der Torjäger. 

Für die laufende Saison hat sich Lewandowski klare Ziele gesetzt. 
Vor allem in der Champions League will er mit dem BVB besser abschneiden als in der vergangenen Spielzeit. „Ich denke, wir müssen nicht viel besser spielen. Aber wir müssen mehr Punkte machen. Die Champions League ist das wichtigste Ziel dieses Jahr“, betonte der 24-Jährige. 
Allerdings dürften die Wettquoten von bet365 auf ein Weiterkommen aus der Gruppenphase für Dortmund nicht allzu gut stehen, da die Borussen mit Manchester City, Ajax Amsterdam und Real Madrid in einer Gruppe spielen.
Lewandowski kam 2010 für 4,5 Millionen Euro zum deutschen Meister. Seit dem hat er seinen Marktwert auf geschätzte 20 Millionen Euro mehr als vervierfacht. 
Für Dortmund könnte es schwer werden, den Angreifer nach 2014 zu halten, sollte Lewandowski weiterhin seine Leistungen kontinuierlich steigern. Denn mit den Gehaltsangeboten der Bayern und anderen europäischen Vereinen, dürfte es der BVB schwer haben, mitzuhalten. 
Auch ein Wechsel im Sommer 2013 ist nicht unwahrscheinlich, da die Borussen dann noch eine Ablösesumme verlangen können. 

Eigentlich ist im Fußballgeschäft alles möglich, auch, dass ein Starspieler trotz guter Angebote einem Verein treu bleibt.  
Fraglich ist nur, wie groß der Einfluss von Robert Lewandowskis Berater auf seinen Schützling ist, da dieser bei einem Wechsel entsprechend mitverdient...

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