Samstag, 22. Dezember 2012

Mesut Özil steigert sich beträchtlich



Die erste Hälfte der Saison ist so gut wie vorüber und die „Königlichen“ können die Titelverteidigung eigentlich schon abhaken. Real bleibt auf der Stelle stehen, doch an Mesut Özil liegt es nicht. Der deutsche Legionär beim spanischen Hauptstadtklub kommt immer besser in Fahrt. 

Wieder hatte Real Madrid beim 2:2-Unentschieden gegen Espanyol Barcelona wichtige Punkte in der Primera Division liegen gelassen. Der Rückstand auf Erzrivale FC Barcelona ist auf 13 Zähler angewachsen. Damit kann die Mannschaft von Trainer Jose Mourinho die Titelverteidigung eigentlich schon in den Wind schießen. Kein Wunder, dass sich die spanische Presse mit Mesut Özil und seine Kollegen hart ins Gericht geht.

Der deutsche Nationalspieler war zu Beginn der Saison in den spanischen Medien massiv in die Kritik geraten. Doch in letzter Zeit lieferte er nicht mehr seinen Kritikern die Vorlagen, sondern seinen Mannschaftskollegen. Nach dem eher mäßigen Saisonstart hat sich der 24-Jährige ständig gesteigert. „Özil ist fitter als in den vergangenen Wochen. Nach der Pause steigerte er sich beträchtlich“, stellte die spanische Zeitung „Marca“ nach dem Spiel gegen Espanyol fest. Doch zu besseren Ergebnissen seines Teams hat seine gute Form leider nicht geführt. Deshalb darf das Urteil der Zeitung nach dem Unentschieden am Wochenende als gemäßigt angesehen werden. 

Teamkollege Sami Khedira weiß, dass die Presse oftmals zu übertriebenen Aussagen neigt. „Einmal ist Mesut der Magier aus einer anderen Galaxie, dann hat er Kreisliga-Niveau. Das können wir nicht ernst nehmen“, sagte der defensive Mittelfeldspieler. Özil selbst betont immer wieder, dass er nur mit sachlicher Kritik etwas anfangen könne und deshalb, den polemischen Darstellungen in den Sportnachrichten wenig Gehör schenke.

Auch zum angeblichen Zerwürfnis zwischen dem deutschen Nationalspieler und Coach Jose Mourinho äußerte sich Khedira: „Der Trainer und Mesut haben null Komma null ein Problem miteinander.“ 
Doch, selbst wenn Özil 20 Spiele am Stück eine hervorragende Leistung abliefert, werden die Diskussionen wieder aufkeimen, sobald er einmal eine schwache Darbietung zeigt. Nur mit den von Real stets erwarteten Siegen, können sich die Madrilenen aus den Negativschlagzeilen raushalten.

Am kommenden Samstag reisen die „Königlichen“ nach Andalusien, um gegen Malaga zu spielen. Dabei sind sie, wie fast immer, laut den Fußball Wettnachrichten klarer Favorit in der Partie. Dies gilt es nun nur noch zu bestätigen...

Dienstag, 18. Dezember 2012

Mourinho gibt Meisterschaft auf

Nach dem blamablen 2:2-Unentschieden gegen Espanyol Barcelona glaubt Real-Trainer Jose Mourinho nicht mehr an die Titelverteidigung. Bereits 13 Punkte beträgt der Rückstand der „Königlichen“ auf Spitzenreiter FC Barcelona. „Das ist einfach zu viel“, so Mourinho.

Bereits vor dem Jahreswechsel gibt Real Madrid den Kampf um die spanische Meisterschaft auf. Am Sonntag kam die Elf von Trainer Jose Mourinho gegen Espanyol Barcelona nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Der FC Barcelona nutze den Patzer der Madrilenen aus und bestätigte die Wettquoten wenig später mit einem 4:1 gegen den direkten Verfolger Atletico Madrid. Damit liegen die Katalanen mittlerweile 13 Punkte vor Real, das als Dritter sogar noch vier Zähler hinter den Stadtrivalen liegt.

„Ich war noch nie in einer Situation, so viele Punkte Rückstand zu haben, das ist neu für mich“, musste sich Mourinho eingestehen und kam zu dem Schluss, dass der Gewinn der Meisterschaft praktisch „unmöglich“ sei: „Aber das ist kein Drama für mich. Ich habe die Kraft, die Liga so gut wie möglich zu beenden.“

Mourinho will nun gerade in den beiden Pokalwettbewerben für Zählbares sorgen. „Wenn wir uns in der Liga verbessern können, hilft uns das für den Pokal und die Champions League. Wir verlieren einfach zu oft und müssen stärker werden. In Madrid wollen sie, dass gekämpft wird, ohne irgendeine billige Philosophie.“

Den kämpferischen Einsatz ließen die Madrilenen gegen Espanyol schmerzlich vermissen und mussten so, trotz der eigentlichen Favoritenrolle bei Fußball Wetten, Punkte liegen lassen. Mourinho ließ nach der Partie kein gutes Haar an seinen Spielern und hatte einzig allein für Cristiano Ronaldo lobende Worte übrig: „Cristiano hat eine gute Leistung gezeigt, seine Mitspieler aber nicht.“ Auch Mesut Özil und Sami Khedira konnten die abermalige Real-Blamage nicht verhindern. Die deutschen Nationalspieler durften von Beginn an ran und spielten durch.

Montag, 10. Dezember 2012

Balotelli vor Abgang nach Mailand

Der AC Mailand hat offenbar vor, Mario Balotelli von Manchester City auszuleihen und den Italiener zurück in die Serie A zu holen.
Informationen von Goal.com besagen, dass der AC Mailand im Januar ein Angebot für Mario Balotelli abgeben will. Allerdings ist der Stürmer den Italienern offenbar zu teuer, weshalb sie ein Leihgeschäft anstreben.
Kommende Woche will sich City-Coach Roberto Mancini mit seinem Sportdirektor Txiki Begiristain treffen, um über die Zukunft von Mario Balotelli zu sprechen. Der Vertrag des Angreifers läuft Ende 2014 aus, an einer Verlängerung scheinen die Verantwortlichen des amtierenden englischen Meisters im Moment nicht zu denken. Mittelfristig möchte Manchester den Kader ausdünnen, um Platz und Ressourcen für einen Transfer von Radamel Falcao von Atletico Madrid und Isco vom FC Malaga zu schaffen.

Balotelli selbst scheint einer Rückkehr in sein Heimatland nicht abgeneigt zu sein. Der 22-Jährige wurde vergangene Woche erst Vater eines Sohnes. Dieser wohnt aber aktuell bei seiner Mutter in Neapel. In der Vergangenheit war der als schwer erziehbar geltende Balotelli, regelmäßig von Mancini verteidigt worden. Nach dem Spiel am Wochenende gegen Stadtrivalen United, scheint die Rückendeckung seines Trainers jedoch dahin. „Ich liebe Mario, aber er muss endlich anfangen an seinen Job zu denken. Er hat alle Möglichkeiten, aber er kann einfach nicht so spielen wie heute“, sagte Mancini über seinen Landsmann, dem bei der 3:2-Derbyniederlage tatsächlich wenig gelang. „Es ist schwer zu verstehen, wie so jemand immer wieder seine Qualität und Potential aus dem Fenster schmeißt. Das ist unglaublich“, wetterte sein Coach weiter gegenüber Sport News.  

Doch von Balotellis Seite gibt es noch keine klare Aussage zu den Gerüchten. Sein Berater Mino Raiola erklärte derweil, sein Klient werde im Februar definitiv weiter in Manchester spielen. „Sie können mir die Frage noch 400 Mal stellen, die Antwort ist immer die gleiche.“

In der Liga muss City jetzt aufpassen, nicht den Anschluss an Tabellenführer  Manchester United zu verlieren. Die „Red Devils“ haben mit dem Sieg gegen die „Sky Blues“ den Vorsprung auf sechs Punkte in der Tabelle ausgebaut. Bei Fußball Wetten von bet365 wird ein knapper Kampf um die Meisterschaft zwischen den beiden Teams aus Manchester und dem FC Chelsea erwartet. Dabei ist United aber der Favorit vor City und den „Blues“.  

Dienstag, 4. Dezember 2012

Afellay kann sich Zukunft auf Schalke vorstellen



Ibrahim Afellay fühlt sich im Ruhrgebiet wohl und denkt über seine Zukunft beim FC Schalke 04 nach. Ein Verbleib des offensiven Mittelfeldspielers scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Noch vor drei Wochen hatte Afellay angekündigt, nach der Saison wieder zum FC Barcelona zurück zu wollen. Diese Ansicht hat der Niederländer jetzt offenbar überdacht. „Nach dieser Saison habe ich noch zwei Jahre einen Vertrag in Barcelona. Ich fühle mich aber sehr wohl auf Schalke und genieße die Zeit in der Bundesliga. Was dann passiert, werden wir sehen. Zum Saisonende hin werden wir miteinander sprechen“, erklärte er der „Sport Bild“.

Afellay, der in der Sommertransferperiode von den Katalanen ausgeliehen worden war, will sich alle Optionen offen halten. „Wir werden sehen, was im Sommer passiert. Ich lebe nach dem Motto: Ich lebe heute, keiner kann dir das Morgen prophezeien.“ 
Ein klarer Pluspunkt für einen Verbleib des 26-Jährigen bei den „Knappen“ ist demnach Trainer Huub Stevens, der Afellay viele Einsatzzeiten gewährt. Bei Barcelona kam der Nationalspieler nie über die Reservistenrolle hinaus und wurde von Verletzungen oft zurückgeworfen.

Die Einsätze in der Bundesliga könnten demnach die Entscheidung Afellays, auch nach 2013 für Schalke zu spielen, beeinflussen. In der Bundesliga fühlt sich der 26-jährige mittlerweile angekommen, und sieht die höchste deutsche Spielklasse international ganz vorn dabei. „Insgesamt sieht man doch, wie gut die deutschen Mannschaften in der Champions und Europa League abschneiden. Das spricht für die Stärke der Bundesliga. Kein deutscher Teilnehmer muss sich international verstecken. Die Bundesliga ist ein richtig guter Wettbewerb.“
Tatsächlich hat sich Schalke in der Champions League bereits vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Nur in der Liga lief es zuletzt eher mäßig. Die „Königsblauen“ sind vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht und liegen bereits 13 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München.

Das ist jedoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Die Chance auf Titel besteht immer. Man kann uns nicht abschreiben“, sagte Afellay voller Überzeugung. Am Samstag zu Gast beim VfB Stuttgart, können die Schalker die Misere in der Bundesliga unterbrechen. Bei den Wettquoten von Youwin.com wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, jedoch mit tendenziell besseren Siegchancen für Schalke 04.