Dienstag, 18. Dezember 2012

Mourinho gibt Meisterschaft auf

Nach dem blamablen 2:2-Unentschieden gegen Espanyol Barcelona glaubt Real-Trainer Jose Mourinho nicht mehr an die Titelverteidigung. Bereits 13 Punkte beträgt der Rückstand der „Königlichen“ auf Spitzenreiter FC Barcelona. „Das ist einfach zu viel“, so Mourinho.

Bereits vor dem Jahreswechsel gibt Real Madrid den Kampf um die spanische Meisterschaft auf. Am Sonntag kam die Elf von Trainer Jose Mourinho gegen Espanyol Barcelona nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Der FC Barcelona nutze den Patzer der Madrilenen aus und bestätigte die Wettquoten wenig später mit einem 4:1 gegen den direkten Verfolger Atletico Madrid. Damit liegen die Katalanen mittlerweile 13 Punkte vor Real, das als Dritter sogar noch vier Zähler hinter den Stadtrivalen liegt.

„Ich war noch nie in einer Situation, so viele Punkte Rückstand zu haben, das ist neu für mich“, musste sich Mourinho eingestehen und kam zu dem Schluss, dass der Gewinn der Meisterschaft praktisch „unmöglich“ sei: „Aber das ist kein Drama für mich. Ich habe die Kraft, die Liga so gut wie möglich zu beenden.“

Mourinho will nun gerade in den beiden Pokalwettbewerben für Zählbares sorgen. „Wenn wir uns in der Liga verbessern können, hilft uns das für den Pokal und die Champions League. Wir verlieren einfach zu oft und müssen stärker werden. In Madrid wollen sie, dass gekämpft wird, ohne irgendeine billige Philosophie.“

Den kämpferischen Einsatz ließen die Madrilenen gegen Espanyol schmerzlich vermissen und mussten so, trotz der eigentlichen Favoritenrolle bei Fußball Wetten, Punkte liegen lassen. Mourinho ließ nach der Partie kein gutes Haar an seinen Spielern und hatte einzig allein für Cristiano Ronaldo lobende Worte übrig: „Cristiano hat eine gute Leistung gezeigt, seine Mitspieler aber nicht.“ Auch Mesut Özil und Sami Khedira konnten die abermalige Real-Blamage nicht verhindern. Die deutschen Nationalspieler durften von Beginn an ran und spielten durch.

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