Samstag, 26. Januar 2013

Bleibt Neymar bei Santos?



Dass der brasilianische Supertechniker Neymar nach der WM 2014 nach Europa wechseln würde, galt lange als sicher. Doch nun bestätigte er selbst und Santos-Klubpräsident Luis Alvaro Gespräche über den Verbleib des 20-Jährigen bei seinem Heimatverein.

Neymar spielt schon seit seinem elften Lebensjahr für den FC Santos und schon damals wurde er als Ausnahmetalent erkannt. Seit Monaten wird in den Medien spekuliert, wohin es den brasilianischen Jungstar nach der WM 2014 ziehen wird. Dabei war immer klar, dass Neymar Südamerika verlassen und in eine der europäischen Top-Ligen wechseln würde. Doch so sicher wie vermutet, ist die Sachlage dann doch nicht.
Santos-Klubpräsident Luis Alvaro glaubt, das Eigengewächs halten und einen Verbleib des Stürmers auch nach 2014 aushandeln zu können. „Wir haben bereits über einen neuen Vertrag mit ihm gesprochen, es ist ein Traum von mir, Neymar bei Santos zu halten“, so Alvaro gegenüber den Sport News. Gleichzeitig fügte er hinzu: „Ich denke auch, dass er mit seinem guten Gehalt hier zufrieden ist. Ganz klar: Er verdient es.“

Und auch der Spieler selbst bestätigte, dass es Gespräche über seine Zukunft nach 2014 mit der Vereinsführung gegeben hat. „Ich habe noch anderthalb Jahre Vertrag, daher sage ich nicht viel, aber ich kann bestätigen: Ja, es gab Gespräche“, wurde der Youngster in den Fußball Wettnachrichten zitiert.

Damit sind die Karten wieder völlig neu gemischt. Obwohl Neymar in Europa wohl wesentlich besser verdienen würde, ist es nicht unwahrscheinlich, dass er dem FC Santos erhalten bleibt. Doch vielleicht wäre eine vorzeitige Vertragsverlängerung nur die letzte Liebeserklärung an seinen Heimatverein. Sein Vertrag mit dem Copa-Libertadores-Sieger von 2011 läuft im Sommer 2014 aus. Um noch eine beträchtliche Ablöse von einem europäischen Bewerber zu kassieren, müsste der Verein den Kontrakt verlängern, oder ihn vorher verkaufen.

Neben allen Spitzenklubs in Europa hat scheinbar der FC Barcelona die Nase vorn im Rennen um den 20-Jährigen. Mit Dani Alves haben die Katalanen einen Freund von Neymar im Kader, der nach „goal.com“-Informationen „wie ein großer Bruder“ für das Ausnahmetalent ist und er immer wieder Rat bei seinem Nationalmannschaftskollegen sucht. 
Auch ein Wechsel in die Bundesliga ist nicht unmöglich. Neymar ist ein großer Fan von Pep Guardiola, der ab Sommer 2013 den FC Bayern trainieren wird. Schon öfter hat der Brasilianer betont, dass er gern mit dem spanischen Erfolgscoach zusammenarbeiten möchte. 

Auch wenn Neymar bei Santos verlängern würde, wäre ein Engagement in Europa nach 2014 nicht aus der Welt. Doch sollte er seinen Vertrag tatsächlich verlängern, wird es definitiv auf einen Megatransfer im Bereich von 60 Millionen Euro rauslaufen.  

Mittwoch, 16. Januar 2013

Also doch - Guardiola kommt nach München



Den Bayern ist abermals ein Transfer-Hammer gelungen. Pep Guardiola wird ab Sommer 2013 die Mannschaft des Rekordmeisters als Cheftrainer unter seine Fittiche nehmen. Das gab der Münchner Fußballklub am Mittwoch offiziell bekannt. 

Der FC Bayern hat seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge von Jupp Heynckes bekommen. Pep Guardiola wird ab der Saison 2013/14 den deutschen Rekordmeister trainieren. Der Spanier erhält einen Vertrag bis Juni 2016.

Der bisherige Coach Jupp Heynckes habe demnach dem Vereinsvorstand mitgeteilt, dass er seinen im Sommer ablaufenden Vertrag nicht verlängern wolle. „Für diese Entscheidung müssen wir als Club, aber auch als Freunde von Jupp Heynckes Verständnis aufbringen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einer Pressemitteilung. 
Auch Uli Hoeneß zollte dem scheidenden Trainer Respekt. „Nach der Entscheidung von Jupp Heynckes, dem wir für seine Arbeit extrem dankbar sind, würden wir uns sehr freuen, wenn die Mannschaft diesem großen Trainer den verdienten glanzvollen Abschied schenken würde. Als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes kam nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola infrage.“

Der 41-Jährige Guardiola hat bereits als Spieler Erfolge mit dem FC Barcelona und in der spanischen Nationalmannschaft gefeiert. Als Trainer führte er Barca zwischen 2008 und 2012 zu drei Meisterschaften und gewann zweimal die Champions League. Unter seiner Leitung entwickelten sich Spieler, wie Lionel Messi, Xavi und Andres Iniesta zu absoluten Weltstars. 
Nach seinem Rücktritt bei den Katalanen hatte sich Guardiola erst mal eine einjährige Auszeit vom Profigeschäft gegönnt und in New York gelebt.

Für die Bayern geht damit ein Traum in Erfüllung. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fußballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Clubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen“, wurde Rummenigge von aktuelle Sportnachrichten zitiert.

Für Guardiola wird es kein leichter Job beim FCB. 
Von einem derartigen Trainerkaliber werden auch beim deutschen Rekordmeister stets Erfolge erwartet. Schon Jürgen Klinsmann und Luis van Gaal, die ebenfalls als Heilsbringer in München gefeiert wurden, scheiterten später an den hohen Erwartungen. 

Für Jupp Heynckes wird es ein glückliches Ende bei den Bayern nehmen. Sein Team liegt im Rennen um die Meisterschaft ganz vorn und laut den Wettquoten bei bet365 dürfte es kaum mehr möglich sein, den Bayern den Titel diese Saison streitig zu machen.  
  

Dienstag, 8. Januar 2013

Jens Keller muss Abwehr stabilisieren



Auf die Abwehr konnte Schalke 04 stets bauen. Doch nicht so in der Hinrunde 2012. Da zeigten sich oft fatale Lücken in den Defensivreihen der „Knappen“. Der neue Trainer, Jens Keller, arbeitet intensiv mit der Mannschaft, um die Schwachstellen auszumerzen.

Bis zum Ende der Woche ist der FC Schalke 04 noch im Trainingslager in Katar und arbeitet vor allem im taktischen Bereich. Wie aktuelle Sportnachrichten berichteten, ist einer der Schwerpunkte für Trainer Jens Keller die Defensive.
Dabei kann der Nachfolger von Huub Stevens nur auf einen echten Rechtsverteidiger zurückgreifen. Atsuto Uchida ist aber nach seiner Oberschenkelverletzung erst vor wenigen Tagen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Marco Höger gilt als Alternative, Benedikt Höwedes ebenfalls. Doch Höger bevorzugt das defensive Mittelfeld. Dort glänzte er in der Hinrunde mit guten Leistungen, bis ihn ein Syndesmoseanriss im November zurückwarf.
Nun könnte Höger zum Rückrundenstart den rotgesperrten Jermaine Jones ersetzten und neben Roman Neustädter auflaufen, da auch Christoph Moritz mit einem Innenbandanriss im Knie mehrere Wochen ausfällt. Benedikt Höwedes gefällt die Außenbahn auch nicht wirklich, da er sich ebenfalls eher im Zentrum sieht. 

Kein Wunder, dass man auf Schalke auf Kaderverstärkung aus ist. Laut dem „Kicker“ soll man bereits einen Kandidaten ins Auge gefasst haben. Sebastian Jung von Eintracht Frankfurt soll es sein. Doch bislang ist noch nichts bestätigt, da Frankfurt das Jungtalent gerne behalten würde und auch andere Bundesligisten ihre Fühler nach dem 22-Jährigen ausgestreckt haben.
Mit 25 Gegentreffern hat Schalke die zweitschlechteste Abwehr unter den Top sieben der Tabelle. Der SC Freiburg oder Mainz 05, die weiter hinten platziert sind als die „Knappen“, mussten weniger Bälle aus dem eigenen Tor holen, obwohl die Defensive der Schalker personell besser besetzt ist. Somit muss Jens Keller an der gesamten Organisation der Abwehrreihe arbeiten. 

Auch in der Innenverteidigung gibt es Probleme, da Kyriakos Papadopoulos immer noch an einer Knieverletzung laboriert. Jan Kirchhoff von Mainz 05 wäre ein Wunschkandidat gewesen und scheinbar war man sich mit dem 22-Jährigen bereits einig. Doch der FC Bayern schnappte sich den begehrten 1,95-Meter-Mann mit einem besseren Angebot in letzter Sekunde. Deshalb ist die Suche nach einer Alternative für Papadopoulos vorerst eingestellt. Vor allem auch, weil der Grieche gute Fortschritte bei der Genesung macht.

Schalke stehen harte Zeiten bevor. Trotzdem kann man von den „Knappen“ nach dem verpatzten Rückrundenende wieder einiges erwarten. Die internationalen Plätze müssen das Ziel der „Königsblauen“ sein. Am Freitag den 18. Januar geht es für Schalke gegen Hannover 96. Dabei sind die Niedersachsen laut den Bundesliga Wettnachrichten Außenseiter in Gelsenkirchen.     

Freitag, 4. Januar 2013

Mario Götze - Schöner Spot von Mercedes

Da hat Mercedes sich schön einen rausgehauen: Sie nennen es Mario Götze - Portrait eines Fighters.

Entstanden ist ein toller Spot mit Mario Götze, der in einer Art Interview über Themen wie seine Verletzung, Selbstbeherrschung, Fleiß, Disziplin, Ausdauer aber auch seinen persönlichen Ziele spricht.
Ebenfalls könnt Ihr erfahren, was es für ihn bedeutet, Nationalspieler zu sein.

Unterlegt ist das Ganze dezent mit Auto-Szenen (die neue A-Klasse) :), aber auch Fußball und Boxen kommen vor.
Lasst Euch überraschen, für Fans ein Muss: