Donnerstag, 28. Februar 2013

Mame Diouf weckt Begehrlichkeiten



Mame Diouf hat seine Qualitäten bei Hannover 96 unter Beweis gestellt und wird von den Bundeliga News diverser Medien bereits mit vielen anderen Klubs in Verbindung gebracht. Die 96er wollen den
Topstürmer natürlich halten und langfristig mit dem Senegalesen planen.

Bis Sommer 2014 hat Diouf noch einen Vertrag mit den Niedersachsen, doch ein Wechsel nach der laufenden Saison ist durch die vom Stürmer geweckten Begehrlichkeiten nicht mehr auszuschließen. Bisher hat der 25-Jährige in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend 15 Tore in 27 Partien für Hannover erzielt. Dass da diverse Bundesligisten und auch andere Vereine aus Europa ein Auge auf Diouf geworfen haben, verwundert deshalb nicht.             

Doch zumindest scheint der Senegalese der Bundesliga treu bleiben zu wollen. Zurück in die auf die Insel, wo er bei Manchester United bereits vor seinem Engagement in Hannover unglücklich unter Vertrag stand, will er scheinbar nicht. „Mame hat sich absolut angefreundet mit Deutschland und der Bundesliga. Ein Wechsel ist für uns überhaupt kein Thema“, erklärte sein Berater Jim Solbakken.

In Deutschland gilt Borussia Dortmund als ein Interessent, sollte Robert Lewandowski tatsächlich nach München abwandern. Doch einfach wird die mögliche Verpflichtung für den BVB nicht, denn Hannover denkt gar nicht daran, den Stürmer abzugeben. „Wir planen mit Mame Diouf, wollen mit ihm verlängern. Er ist unverkäuflich“, sagte jüngst 96-Präsident Martin Kind. Und auch der Coach spricht sich offen für eine Vertragsverlängerung aus. „Wir müssen uns alle Mühe geben, ihn zu halten. Natürlich werden andere Vereine aufmerksam. Das heißt aber nicht, dass er den Verein wechseln muss. Wir können den Vertrag verlängern, das wäre mein Wunsch“, erklärte Mirko Slomka.

Diouf selbst hält sich, was seine Wechselabsichten betrifft, zunächst bedeckt. „Wir werden sehen. Ich liebe das Team, ich genieße es hier. Aber ich will mich jetzt auf die Spiele konzentrieren.“ Bisher scheint es auch noch kein offizielles Angebot der Borussen zu geben. „Im Fußball kann man gar nichts ausschließen. Bei mir hat sich aber keiner gemeldet“, kommentierte der Sportdirektor der Hannoveraner Jörg Schmadtke die Situation.

Am nächsten Spieltag trifft Hannover auf den vermeintlichen Interessenten an Diouf, Borussia Dortmund. Dabei sprechen die Bundesliga Quoten nicht unbedingt für einen Auswärtssieg der 96er. Mit einem Treffer für Hannover könnte Diouf seine Bewerbung beim amtierenden deutschen Meister unterstreichen.

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