Samstag, 30. März 2013

Völler erwartet mehr von Fernandes


Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ist mit den bisherigen Leistungen von Neuzugang Junior Fernandes unzufrieden. Dem Stürmer fehlt es an den Bissigkeit, er müsse sich in Zukunft „angriffslustiger“ präsentieren.

„Natürlich ist das bisher sehr unglücklich für ihn hier gelaufen. Wenn er in der Europa League begonnen hat, waren eher Pfosten und Latte seine Gegner. Junior hat den Sprung leider noch nicht geschafft“, erklärte Völler gegenüber der „Bild“.

Doch trotzdem will Leverkusen den Chilenen nicht sofort wieder abschreiben. Ein Verkauf des 24-Jährigen sei „bislang nicht geplant“, so der ehemalige Bundestrainer gegenüber Bundesliga News. Doch Der Bayer-Funktionär will mehr sehen von Fernandes und stellt klare Forderungen an den Angreifer. „Ich hoffe, dass Junior die Qualitäten, die er in Chile gezeigt hat, bei uns noch unter Beweis stellen wird. Aber dafür muss der Junge ab der neuen Saison viel angriffslustiger werden.“   

Leverkusen hat den chilenischen Nationalspieler im vergangenen Sommer für ca. 3,5 Millionen Euro von Universidad de Chile verpflichtet. Seitdem hat Fernandes allerdings nur 63 Minuten bei Pflichtspielen auf dem Platz gestanden. Auch auf seinen ersten Treffer in der Liga wartet der 24-Jährige noch vergebens. 2013 steht zudem noch kein Einsatz im Profikader zu Buche. Bei der Werkself hat er einen Vertrag bis Ende Juni 2017. In der Vorsaison 2011/12 hatte Fernandes wettbewerbsübergreifend 14 Treffer in 33 Spielen erzielt.

Am Samstag gastiert sein Team bei Fortuna Düsseldorf. Dabei stehen die Vorzeichen auf Sieg. Obwohl die Werkself die letzten beiden Partien gegen die dominierenden Bayern und den FSV Mainz 05 verloren hat, sehen aktuelle Wettnachrichten den Tabellendritten vor heimischer Kulisse klar im Vorteil gegen Düsseldorf. Der Dreier ist für beide Mannschaften enorm wichtig. Leverkusen kann damit den direkten Champions League Platz absichern, während die Fortuna nur noch fünf Punkte vor den Augsburgern auf dem Relegationsplatz steht.

Montag, 18. März 2013

Kroos und Bender-Zwillinge fallen aus



Der Bundestrainer Joachim Löw hat erstmals leichte Personalprobleme. Nach der Absage von Lars Bender, werden jetzt auch sein Bruder Sven sowie Toni Kroos für die Reise nach Kasachstan ausfallen.

Am 22. März trifft die DFB-Auswahl in Astana auf Kasachstan. Vor dem WM-Qualifikationsspiel haben jetzt drei nominierte deutsche Nationalspieler dem Bundestrainer abgesagt. Schon am Sonntag hatte Lars Bender bekannt gegeben, dass er wegen einer Fersenentzündung nicht für die deutsche Auswahl auflaufen kann. Am Montag traf es dann seinen Zwillingsbruder Sven, der von einer Grippe geplagt wird und Bayern-Mittelfeldspieler Toni Kroos, der an einer Entzündung im Knie laboriert.

Damit schrumpft Löws Kader um drei auf 20 Fußballprofis. Über mögliche Nachnominierungen hat der DFB-Coach noch nicht entschieden. Am Montagabend erwartet der Bundestrainer seine Mannen in Frankfurt. Dort soll die deutsche Nationalmannschaft mit Training auf Kunstrasen auf die Bedingungen in Astana vorbereitet werden.

Am Donnerstag fliegt der gesamte DFB-Tross dann nach Kasachstan, am Freitag ist das Spiel und direkt danach steht schon wieder die Rückreise nach Nürnberg an. Wegen des vollgestopften Terminkalenders, sprach sich Löw dafür aus, in Zukunft eine Vorqualifikation für kleinere Fußballnationen abzuhalten. „Der Termin-Kalender ist übervoll, da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht Sinn macht, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren. Ich persönlich bin für die Einführung einer Vorqualifikation“, sagte Löw gegenüber den Sport News des „Kicker“. Schon seit längerem beschäftigt man sich in den Reihen der UEFA mit dieser Thematik. Demnach müssten sich Mannschaften, wie Kasachstan, die in der Rangliste der FIFA weit hinten stehen, erst für die WM-Qualifikation qualifizieren.

Deutschland führt momentan die Gruppe C mit zehn Punkten ungeschlagen an. Kasachstan hat bisher in vier Spielen nur einen Zähler sammeln können. Kein Wunder, dass der Weltranglistenzweite auch auswärts gegen die junge kasachische Fußballnation bei den Fußball Wetten von bet365 klar der Favorit ist.      

Sonntag, 10. März 2013

Rooney gegen Ronaldo


Cristiano Ronaldos Rückkehr ins Old Trafford war von Erfolg gekrönt, da der Star von Real Madrid den entscheidenden Treffer im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester United erzielt hat. Aktuelle Sportnachrichten brachten den Portugiesen nach dem Spiel wieder mit seinem Ex-Verein in Verbindung. Handelt es sich dabei um unbegründete Spekulationen, Wunschdenken der englischen Presse, oder steckt tatsächlich etwas dahinter?

„Rooney gegen Ronaldo“: Das klingt im ersten Moment wie nach einem direkten Duell der beiden Superstars, doch gemeint ist ein Tauschgeschäft, das derzeit in der Gerüchteküche der Medien  kursiert.
Ronaldo hatte die Spekulationen selbst angefacht, als er den Sport News nach der Partie gegen United auf die Frage einer möglichen Rückkehr nach Manchester erklärte: „Was in der Zukunft passiert, weiß man nicht.“ Auch feierte Ronaldo seinen Siegtreffer für Real  verhalten und ließ keinen Zweifel daran, dass ihm ManU immer noch am Herzen liegt.    

Zudem berichtete die spanische Tageszeitung „El Pais“, dass Real sich noch vor Ablauf des auf 2015 datierten Vertrags von ihrem portugiesischen Superstar trennen wolle, um mehr Geld in spanische Spieler zu investieren. Doch so einfach würde ein Transfer des achtfachen Torschützen der Champions League zurück auf die Insel nicht von Statten gehen. So mutmaßte die „Sun“, dass bereits ein Angebot seitens United vorbereitet werde. Dabei geht es um 70 Millionen Euro, plus Wayne Rooney, der derzeit offenbar nicht zu den Lieblingsspielern von Sir Alex Ferguson zählt.
Dass der Angreifer im entscheidenden Spiel gegen Real nur von der Bank kam, wertet die britische Tageszeitung „The Telegraph“ als Anzeichen für einen nahenden Abschied des englischen Nationalstürmers: „Wenn Rooney bei Uniteds wichtigstem Spiel seit dem Champions-League-Finale 2011 nicht in der Startelf benötigt wird, ist die Botschaft von Ferguson klar.“ So lautet die Schlussfolgerung aus der Taktik des United-Coachs: „Rooneys Zeit im Old Trafford ist abgelaufen“, so die Zeitung.

Und auch die „Sun“ glaubt zu wissen, dass Ronaldo einen Wechsel an die alte Wirkungsstätte ernsthaft in Betracht zieht. Nach Informationen des englischen Boulevardblattes wäre er dafür sogar bereit, eine Halbierung seines fürstlichen Gehalts in Kauf zu nehmen. Dies soll er seinen Agenten mitgeteilt haben.

Was letztendlich an den Gerüchten dran ist, wird sich in Zukunft zeigen. Doch es ist momentan unwahrscheinlich, dass Ronaldo schon nächste Saison wieder für ManU spielen wird. Allerdings wird Real sich das Geschäft nach 2014 wohl nicht entgehen lassen, sollte ihr Superstar den 2015 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollen, vor allem, weil CR7 dann immer noch einen beträchtlichen Marktwert hätte.