Freitag, 26. April 2013

Marin bereut seinen Wechsel in die Premier League nicht



Marko Marin wechselte im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum FC Chelsea. Trotz nur 16 Pflichtspieleinsätzen bereut der 24-Jährige den Transfer in die Premier League nicht. Außerdem warnte er Andre Schürrle, der ebenfalls mit den Londonern in Verbindung gebracht wird, dass bei Chelsea einiges anders sei, als in der Bundesliga.

„Natürlich hätte mein erstes Jahr viel besser verlaufen können. Zumal ich während der Vorbereitung auf diese Saison in der ersten Elf stand, ich hätte zum Start wohl auch begonnen. Doch dann verfolgte mich das Verletzungs-Pech. Ich fiel mit einer Muskelverletzung von Juli bis Herbst aus“, erklärte Marin im Interview mit der „Sport Bild“.

Trotzdem habe er den Wechsel in die englische Hauptstadt „keine Sekunde“ bereut. „Ich spiele beim amtierenden Champions-League-Sieger. Es ist schön, ein Teil der Mannschaft zu sein“, betonte der 16-Fache deutsche Nationalspieler.

In der kommenden Saison könnte Marin einen deutschen Kollegen bekommen. Bereits während der letzten Transferphasen wollte Chelsea Andre Schürrle von Bayer 04 Leverkusen verpflichten. Jetzt werden die Offerten der Londoner immer konkreter. „Andre wäre eine gute Alternative für Chelsea“, erklärte Marin und hatte gleich mal eine Warnung für seinen Landsmann parat. „Wenn er tatsächlich kommen sollte, muss er sich dann aber auf eine ganz andere Welt einstellen. Als erstes müsste er zum Einstand wie alle Zugänge vor der Mannschaft singen.“

Auch die Fans der „Blues“ und die Medien verhalten sich ganz anders als hierzulande. „Vorbereitungsspiele zum Beispiel wie auf unserer vergangenen USA-Reise bestreiten wir vor 60.000 Zuschauern. Mit Werder spielten wir oft vor 300 Anhängern. Hunderte von Fans warten zudem vor unseren Hotels bei Auswärts-Reisen, um ein Autogramm zu kriegen“, berichtete der offensive Außenbahnspieler den Fußballnachrichten.

Als er nach seiner Verletzungspause bei Chelsea wenig zum Zug kam, wäre für Marin ein Leihgeschäft im Winter durchaus denkbar gewesen. „Die Chance war da. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele Angebote, mehr als zehn Klubs wollten mich. Ich hätte sicher über eine Ausleihe nachgedacht, um Spielpraxis zu sammeln.“ Die Verantwortlichen beim Champions-League-Sieger hätten ihm allerdings mitgeteilt, dass man ihn nicht gekauft hätte, „um dich nach einem halben Jahr schon wieder abzugeben.“

Das letzte mal stand Marin am 4.April in einem Pflichtspiel für die „Blues“ gegen Rubin Kasan in der Europa League auf dem Platz. Er wurde damals acht Minuten vor dem Schlusspfiff eingewechselt. In der laufenden Saison hat er bisher ein Tor erzielt und ein weiteres vorbereitet.

Am Wochenende in der Liga empfängt Chelsea Swansea City. Dabei ist das Team von Milliardär Roman Abramowitsch vor heimischer Kulisse bei den live Sportwetten von bet365 klar der Favorit.

Sonntag, 21. April 2013

DFL-Boss Seifert zu „spanischen Verhältnissen“



Uli Hoeneß hätte wohl nicht gedacht, dass seine Warnung vor „spanischen Verhältnissen“ in der Bundesliga so ein Medienecho hervorruft. Jetzt hat sich auch DFL-Chef Christian Seifert zu diesem Thema geäußert. Er sieht dabei vor allem die UEFA in der Pflicht.

Vor allem die Summen, die in der „Königsklasse“ fließen, würden demnach den Liga-Wettbewerb verzerren. „Klar ist: Auf nationaler Ebene lassen sich die enormen Erlöse in der Champions League nicht ausgleichen“, sagte Seifert dem „Kicker“: „Natürlich muss sich die UEFA Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Denn es ist offensichtlich, dass sie durch ihren derzeitigen Verteiler-Mechanismus massive Eingriffe vornimmt mit Blick auf die nationalen Wettbewerbe.“

Der DFL-Funktionär sieht eine Chance in einer Reform der Europa League. „Karl-Heinz Rummenigge hat als Vorsitzender der Europäischen Club Association vor einiger Zeit angeregt, dass sich die UEFA Gedanken machen muss über die Zukunft der Europa League. Ich teile diese Meinung“, sagte Seifert den Bundesliga News.

Eine Reform der ligainternen Verteilung der Gelder aus dem Medienpool zieht Seifert nicht in Betracht. „Der verabschiedete Verteilerschlüssel wurde für die kommenden vier Spielzeiten beschlossen und von der Liga einhellig begrüßt. Bislang hat die DFL keine Signale erhalten, dass sich hier etwas ändern sollte“, sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung.

Zudem schätzt er die Situation noch lange nicht so prekär ein, wie sie in den Medien oft dargestellt wurde. „In den vergangenen sieben Jahren brachte die Bundesliga mit Dortmund, München, Stuttgart und Wolfsburg vier Meister hervor“, sagte Seifert im Fußball Live Kommentar: „Wenn in den nächsten fünf oder zehn Jahren der Meister immer aus Dortmund oder München kommen sollte, oder die Münchner auch in den nächsten Jahren mit 20 Punkten Vorsprung davoneilen, könnte man vielleicht - rein sportlich betrachtet - von spanischen Verhältnissen sprechen.“

Denn rein finanziell ist die Bundesliga weit entfernt von der Geldverteilung der Primera Division. Dort greifen Barcelona und Real Madrid mehr als 50 Prozent der gesamten Fernsehgelder für sich ab. Für den Rest der Liga bleibt damit nicht mehr viel. Es wird geschätzt, dass es sich um Beträge um die 140 Millionen Euro handeln. Das ist möglich, weil die spanischen Vereine ihre Fernsehrechte selbst verkaufen. In Deutschland wird das Geld gerechter aus einem gemeinsamen Pool verteilt. Bayern dürfte somit etwa 25-30 Millionen Euro erhalten, während der Tabellenletzte immer noch etwa die Hälfte dieses Betrags einstreicht.

Überhaupt sollte laut Seifert „die Einnahmesituation nicht als Alibi“ für die Bundesligisten benutzt werden. „Würde der Erfolg nur vom Geld und großen Stadien abhängen, hätte Hannover nicht Europa League gespielt, stünden Freiburg und Mainz nicht auf einstelligen Tabellenplätzen - und Frankfurt, Köln und Hertha wären nie abgestiegen.“       

Dienstag, 16. April 2013

Gladbach holt sich Kruse


Der Wechsel von Max Kruse innerhalb der Bundesliga vom SC Freiburg zu Borussia Mönchengladbach ist perfekt. Laut den Bundesliga News unterschreibt der 25-Jährige einen auf vier Jahre angelegten Vertrag bei den „Fohlen“.

Aktuelle Sportnachrichten berichten, dass der Transfer des Freiburgers Max Kruse nach Mönchengladbach zur kommenden Saison unter Dach und Fach ist. Der Offensivspieler unterschrieb nach den überstandenen medizinischen Tests einen Vierjahresvertrag bis Juni 2017 bei den Borussen. Schon seit Tagen wurde der Deal in den Medien als beschlossene Sache vermeldet. Jetzt ist es offiziell.

Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl freute sich über dem im Sommer kommenden Neuzugang und hofft auf seine Qualitäten. „Wir freuen uns, dass sich Max Kruse für uns entschieden hat. Er ist ein schneller, technisch starker und flexibel einsetzbarer Spieler, der unsere Offensive verstärken wird.“

In der laufenden Saison hat Kruse bisher in 28 Spielen neun Treffer für den SC Freiburg erzielt. Davon zwei gegen seinen künftigen Verein beim 2:0-Sieg der Breisgauer am 30 März. Wegen einer Ausstiegsklausel soll sich die Transfersumme für den im vergangenen Sommer vom FC St. Pauli für 500.000 Euro aus der zweiten Liga zu Freiburg gewechselten Angreifer auf 2,5 Millionen Euro belaufen.

Gladbach arbeitet weiter am Kader, um sich langfristig in der oberen Tabellenregion festzusetzen. Nach der vergangenen erfolgreichen Saison und der Europa-League-Qualifikation, musste der Klub Leistungsträger wie Marco Reus, Dante und Roman Neustädter abgeben. Für die kommende Spielzeit wollen die Borussen einen Ausverkauf ihrer Topspieler verhindern. So sollen Keeper Marc-André ter Stegen und Patrick Hermann gehalten werden. „Wir werden keinen der beiden Spieler in diesem Sommer abgeben“, ter Stegen bleibt „definitiv“, außerdem sei man mit Herrmann und dessen Berater sogar schon in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung über 2015 hinaus, erklärte Max Eberl bei Sportradio360. Gern würde man alle Leistungsträger behalten, „aber diese Romantik gibt es im Profifußball nicht mehr“, so der Manager.

Derzeit stehen die „Fohlen“ auf Platz sieben der Tabelle, in Reichweite der Europa-League-Plätze. Mit einem Dreier am kommenden Spieltag könnte die Mannschaft von Coach Lucien Favre den Sprung auf Rang fünf oder sechs schaffen. Allerdings müssten dann entweder Freiburg oder Eintracht Frankfurt gleichzeitig wenigstens unentschieden spielen.

Montag, 8. April 2013

50 Jahre Bundesliga - Nette Zusammenfassung von Coke Zero

50 Jahre Bundesliga - dazu wurde ja schon einiges im Netz verbreitet.
Coke Zero hat nun ein nettes kleines Video dazu rausgebracht, ein paar Zusammenschnitte der letzten Jahre.

Wir finden: Ganz nett gemacht: