Freitag, 24. Mai 2013

BVB plant weiter am zukünftigen Kader



Borussia Dortmund steht derzeit finanziell gut da und hat mit dem Götze-Transfer zum FC Bayern München die Kasse im großen Stil aufgebessert. Der BVB könnte somit viel Geld aufbringen, um seinen Kader im Sommer aufzurüsten. Hier die neuesten Gerüchte:

Dortmund hat offenbar großes Interesse an Werder Bremens Innenverteidiger Sokratis. Laut Medienberichten steht der Transfer des Griechen kurz vor dem Abschluss. Zuvor galt Bayer Leverkusen als heißester Favorit auf die Verpflichtung des 24-Jährigen.

Wie der „Kicker“ berichtet, soll Sokratis sich umentschieden haben und nicht wie angenommen zur Werkself, sondern zum Champions-League-Finalisten wechseln. Das Fußballmagazin beruft sich auf „eine sichere Quelle“. Es gehe nur noch um Ablösemodalitäten. Offenbar kam der Wechsel zu Bayer Leverkusen nicht zustande, weil sich der Verein mit Werder Bremen über die Ablösesumme uneinig war. Die Hanseaten wollen demnach eine zweistelligen Betrag für den Griechen, der erst 2011 an die Weser gewechselt war und dort noch einen Vertrag bis 2016 hat.

In Dortmund soll Sokratis die Lücke füllen, die Felipe Santana hinterlässt, sollte er zum Revierrivalen Schalke 04 wechseln.

In der Offensive gilt ein Belgier aus der Premier League vom FC Chelsea als heißer Kandidat für Dortmund. Nein, nicht Kevin de Bruyne, sondern Romelu Lukaku. Der Stürmer äußerte sich angetan von der Bundesliga und vor allem von den „Schwarz-Gelben“. Er müsse sich „noch weiter entwickeln, und dafür brauche ich in der nächsten Saison Spielzeit. Ein Wechsel nach Tottenham? Nein, das ist nicht möglich, weil sie ein direkter Konkurrent von Chelsea sind. Ein Wechsel nach Deutschland? Zu Schalke oder Dortmund? Dortmund wäre eine gute Wahl, vor allem weil der Klub noch die Champions League gewinnen könnte“, sagte der 20-Jährige Goalgetter gegenüber den Sport News der „Extra Time“.

Allerdings will Chelsea den Belgier nur auf Leihbasis für ein Jahr gehen lassen, was dem BVB nicht schmecken wird. Diesen Deal würden einige englische Erstligisten aber zu gern eingehen. Darunter auch West Ham United. „Lukaku wäre ein Leihgeschäft. Wir würden ihn eventuell im Jahr darauf kaufen, falls Chelsea entscheidet, dass sie ihn nicht wollen“, bestätigte David Sullivan, einer der beiden United-Vereinspräsidenten, das Interesse in einem Fußball live Kommentar mit dem „Mirror“.

Der Belgier war diese Saison von Chelsea an West Bromwich Albion ausgeliehen, wo er in 35 Ligaspielen 17 Tore und sieben Vorlagen beisteuerte. In London hat er noch einen Vertrag bis 2016. Sein Marktwert wird auf ca. 19 Millionen Euro geschätzt. Sollte auch Lewandowski die Dortmunder verlassen, wäre Lukaku wohl ein passender Ersatz.

Donnerstag, 23. Mai 2013

CL, das Finale: Borussia Dortmund vs FC Bayern München, in 1 Minute

Wer hätte das gedacht: 50 Jahre Bundesliga, und als Geburtstagsgeschenk kommt der diesjährige Champions-League Sieger aus Deutschland - soviel kann man auf jeden Fall schon sagen.
Coca Cola, bzw. Coke Zero haben mal wieder ein schönes Video zusammengeschnitten, und aus 50 Jahren Bundesliga eine Minute mit Spielern wie Robben, Beckenbauer, Müller oder Hummels, Kohler und Sahin gemacht.
Freuen wir uns auf Samstag...

Mittwoch, 15. Mai 2013

Mancini ist bei Manchester City Geschichte



Manchester City hat noch vor dem Ende der Saison Trainer Roberto Mancini auf die Straße gesetzt. Der Premier-League-Klub gab dies nun offiziell bekannt.

Zwei Tage nach der Niederlage im FA-Cup gegen Wigan Athletic hat Manchester City die sofortige Trennung von Coach Roberto Mancini verkündet. Für die noch ausstehenden Partien wird Co-Trainer Brian Kidd die Mannschaft interimsmäßig leiten.

Grund für die Entscheidung seitens des Vereins „für die Saison 2013/14 und darüber hinaus einen neuen Trainer zu finden“, war das Aus in der Gruppenphase der Champions League, die verpasste Meisterschaft auf derzeit Tabellenplatz zwei und das 0:1-Debakel gegen Wigan Athletic im FA-Cup-Finale.

Trotzdem zeigten sich die Vereinsbosse sportlich und fanden lobende Worte für die Arbeit von Mancini. „Robertos Erfolge sprechen für sich. Scheich Mansour, ich und der Vorstand zollen ihm für seine harte Arbeit und seinen Einsatz in den letzten dreieinhalb Jahren Respekt und sind ihm dafür dankbar.“, erklärte Khaldoon AL Mubarak in einem Fußball live Kommentar. 2009 trat Mancini sein Amt als Chefcoach der „Sky Blues“ an, und führte den ManCity zum ersten Meisterschaftstitel in der Premier League. „Er hat sein Versprechen eingehalten und Titel und Erfolg gebracht. Ich möchte mich bei ihm persönlich und öffentlich für seine Hingabe für diese Entwicklung danken“, hieß es von Al Mubarak weiter.

Wer die Nachfolge antritt ist noch nicht bekannt. Doch als ein heißer Kandidat gilt der Chilene Manuel Pellegrini, der momentan noch den FC Malaga trainiert.

Freitag, 10. Mai 2013

Hat Schürrle bereits bei Chelsea unterschrieben?



Nach den neuesten Aussagen von Wolfgang Holzhäuser ist es sehr wahrscheinlich, dass Nationalspieler Andre Schürrle bereits einen Vertrag mit dem FC Chelsea unterschrieben hat. Der Geschäftsführer von Bayer Leverkusen berichtete davon in einem Interview mit dem „Kicker“. Trotzdem liegt die Zukunft des Stürmers in den Händen des rheinländischen Vereins.

Der seit geraumer Zeit andauernde Poker um Andre Schürrle vom Bundesligisten Bayer Leverkusen könnte bald zum Ende kommen. „Andre Schürrle hat bei Chelsea wohl eine vertragliche Vereinbarung unterschrieben. Es hängt davon ab, dass wir ihn freigeben“, erklärte Holzhäuser die Situation um den 22-jährigen Angreifer. Die Londoner hätten demnach dem Tabellendritten der Bundesliga ein konkretes Ablöseangebot unterbreitet. Es handele sich um „einen Betrag, über den wir nachdenken, über den man nachdenken muss“, so Holzhäuser.

Die Freigabe Schürrles durch Leverkusen hängt allerdings davon ab, ob ein passender Ersatz für den Offensivspieler gefunden wird. „Der Preis alleine entscheidet nicht, auch die sportliche Alternative muss vorhanden sein. Daran mangelt es noch“, erklärte der Geschäftsführer der Werkself.

Als möglicher Wunschkandidat wird Kevin de Bruyne seit Wochen in den Fußballnachrichten gehandelt. Der von Chelsea an Werder Bremen verliehene Belgier wird aber auch von anderen Bundesliga-Klubs umworben. Holzhäuser bestätigte Medienberichte, wonach es „ein Angebot von Dortmund“ gebe, den Spieler „gegen eine relativ hohe Ablösesumme übernehmen zu wollen“. Doch der 63-Jährige glaubt, dass die Blues De Bruyne „nicht abgeben, sondern ausleihen“ wollen.

Ob ein Wechsel des 21-Jährigen zu Leverkusen im Bereich des Möglichen ist, steht noch in den Sternen. „Wir müssen mit dem Spieler noch sprechen, ob er tatsächlich zu uns kommen will, und wenn ja, zu welchen Bedingungen“, erklärte der Bayer-Boss.

Laut den Informationen des „Kicker“, soll sich die Werkself auch für den 21-jährigen Spanier Jese Rodriguez, der bei der zweiten Mannschaft von Real Madrid spielt, interessieren. In der zweiten spanischen Liga hat der Linksaußen in der laufenden Spielzeit 21 Treffer erzielt und zehn weitere vorbereitet.

Leverkusen hat drei Spieltage vor dem Ende sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten Schalke 04. Mit einem Sieg am Wochenende gegen Hannover 96 kann Bayer den dritten Tabellenplatz und damit die Champions League Qualifikation für nächste Saison sicherstellen. Gegen die „Roten“ ist die Werkself in der BayArena klar der Favorit. Informationen zu den Bundesliga Quoten finden sie auch auf der Homepage von bet365.     

Samstag, 4. Mai 2013

Färbt der Fall Hoeneß auf den Verein ab?


Der FC Bayern, auch FC Hollywood, bietet immer wieder Gesprächsthemen. 
Neben meist positiven sportlichen Schlagzeilen gibt es allerdings auch öfter mal negatives aus privaten Bereichen der Spieler oder Funktionäre zu berichten. 
Nach den Herren Ribéry (Vorwurf der Prostitution mit Minderjährigen) und Breno (Brandstiftung) hat es nun den Präsidenten und die Seele des Vereins getroffen: Uli Hoeneß. 
Im nachfolgenden Gastbeitrag hat ChMo die aktuell wichtigsten Fakten zusammengefasst:

Nach Bekanntwerden der Selbstanzeige am 20. April von Bayern-Präsident Uli Hoeneß wegen Steuerbetrugs ist schon so einiges passiert. Hoeneß selbst scheint es offenbar tatsächlich an die Nieren zu gehen, so berichtet er doch von massiven Schlafproblemen, seinem schlechten Gewissen und dem Gedanken, den er nicht ertragen kann: dass das Ganze auch für sein Umfeld, sprich Familie und Verein, Konsequenzen hat.

Ein Ende mit Schrecken?

Wie das Leben so spielt, überschlagen sich manchmal die Ereignisse im Guten wie im Schlechten gleichermaßen. So geschieht es im Moment mit dem momentan stärksten Verein Deutschlands und einem vielleicht sogar europaweit besten Verein. Während die Bayernfans gerade versuchen, sich noch die letzten Champions League 2013 Finale Tickets unter den Nagel zu reißen, da die Bayern gestern mit einem erneut unvergleichlich guten Ergebnis gegen Barcelona auftrumpften, baut der Präsident der gleichen Mannschaft einfach nur ganz großen Mist.

Die TAZ titelte am heutigen Tage nach einem Interview mit dem Bayernpräsidenten, er habe nicht damit gerechnet, dass so viel noch passieren kann, und schon gar nicht habe er gedacht, dass trotz der Selbstanzeige, die er am 20. März einreichte, er genau einen Monat später sich nicht mehr als Teil der Gesellschaft fühlen würde. Bei der Medienflut, die im Moment auf ihn niederprasselt, ist es zwar eine nette Geste von Bayerntrainer Uli Hoeneß, ihm den gestern erfolgten Sieg über Barcelona zu widmen, aber alles in allem wird er wohl kein solch wichtiges Amt mehr bekleiden können.
Zu schaffen macht ihm auch, dass trotz dieses schwerwiegenden Schrittes, den er gewagt hat, die Staatsanwaltschaft dann doch vor seiner Tür stand. Vom Haftbefehl konnte er sich mit einer schönen Stange Geld, angeblich in Millionenhöhe, freikaufen. In dieser Situation, so kann man annehmen, hat er begriffen, dass Steuerbetrug keinesfalls als Kavaliersdelikt angesehen wird, und dass ihn noch so einiges bevorsteht.

Was ist mit den Bayern?

Nun ist die Frage: kann Bayern München einen solchen Präsidenten in seiner Führungsriege überhaupt dulden? Immerhin könnte auch jemand auf die Idee kommen, mal zu schauen, ob die nicht versteuerten Gewinne aus Börsenspekulationen auch zugunsten des Vereins auf dem berühmten Schweizer Bankkonto gelandet sind. Hoeneß betont vehement, dass die Bayern damit überhaupt nichts zu tun gehabt hätten und dass das alles allein auf seinem Mist gewachsen und damit auch in seiner alleinigen, privaten Verantwortung ist. Wir persönlich glauben ihm, dass der Verein sich tatsächlich nur aus Spielertransfers, Werbung, Verkauf von Sporttickets, Merchandising usw. finanziert. So viel sollte er an seinem Verein hängen, dass er sich sicher sein muss, die Bayern nicht mit in die Negativschlagzeilen zu ziehen und ihnen nicht zu schaden.

Ende der Karriere

Mittlerweile denkt der Steuersünder ernsthaft über den Rücktritt von seinem Amt nach, was er am Sonntag noch abstritt, betont allerdings, dass er auf keinen Fall vor dem Champions League Finale am 25. Mai diesen Schritt vollziehen werde.
Am 6. Mai wird er Gelegenheit bekommen, sich zu der mittlerweile erfolgten Aufforderung des Kontrollgremiums der FC Bayern AG zu äußern, bis zur „Klärung der Angelegenheit das Amt ruhen zu lassen“. Ob der Fall Hoeneß letzten Endes noch Konsequenzen für den Verein hat, bleibt abzuwarten, wobei eventuell die Aufsichtsratsitzung am Montag nähere Einblicke gewähren wird.