Sonntag, 21. Juli 2013

Robin Dutt will Arnautovic „nicht verbiegen“


Elf Tage nach dem Trainingseinstieg von Marko Arnautovic, der in der vergangenen Saison abseits des Platzes des Öfteren für Negativschlagzeilen gesorgt hatte, erhielt er Lob von seinem neuen Trainer bei Werder Bremen, Robin Dutt. Offenbar haben die beiden einen guten Draht zueinander.

Gegenüber der „Bild“ erklärte Dutt seinen Umgang mit den Spielern und speziell Problemkind Arnautovic. „Jeder Spieler braucht seine individuelle Ansprache. Und das klappt gut bei ihm. Hinter ihm steckt ein junger, ambitionierter Mann. Ich will Marko nicht verbiegen. Marko hat eine gute Seele.“ Das kommt bei beim Österreicher, der charakterlich in der Presse meist als schwierig dargestellt wurde, gut an. „Er weiß, wie er mit mir umzugehen hat. Für mich ist der Trainer perfekt. Er kommt viel auf Spieler zu, ist sehr angenehm“, berichtete der 24-Jährige.

Der Angreifer war gegen Ende der vergangenen Saison nach einer nächtlichen Spritztour mit Vereinskollegen Eljero Elia vor einem Ligaspiel der Bremer disziplinär bestraft und für vier Spiele gesperrt worden. Doch für Dutt sind die Leistungen auf dem Platz offenbar wichtiger, als das Verhalten abseits des Rasens. „Wenn das Spiel losgeht, muss es stimmen. Am besten laufen, den Ball annehmen und ihn mit der Wumme oben reinhauen. Dann kann er in der Pause sogar Purzelbäume machen“, erklärte der Werder-Coach.

In der abgelaufenen Saison kam Arnautovic auf 26 Ligaspiele für die Weser-Boys. Dabei gelangen ihm acht Torvorlagen und fünf Treffer. Der Vertrag des Angreifers mit Bremen läuft noch bis Sommer 2014.       

Derweil wollen sich Tom Trybull und Felix Kroos, trotz der großen Konkurrenz im Bremer Mittelfeld. Der Trainer hatte neulich angedeutet, die beiden zu verleihen, damit sie Spielpraxis erlangen. Kroos gehe aber „fest davon aus, dass ich diese Saison hierbleibe.“ Auch sein Kollege Trybull ist zuversichtlich, Einsatzzeiten in Bremen zu bekommen. „Wenn ich gesund war, dann habe ich auch gespielt. Deswegen mache ich mir da eigentlich keine Sorgen.“

Auf den Positionen der beiden im defensiven Mittelfeld plant Dutt bisher aber eher mit Cedrick Makiadi und Mehmet Ekici. Außerdem stehen Clemens Fritz, Aleksandar Stevanovic, der aktuell verletzte Philipp Bargfrede, Zlatko Junuzovic und Aleksandar Ignjovski als Alternativen zur Verfügung.

Am 9. August startet die Bundesliga in die neue Saison. Dann wird Fußball live an den Wochenenden wieder die Zuschauer begeistern. Ob die Bremer in der kommenden Spielzeit wieder im Abstiegskampf stecken, oder sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren können, wird sich noch zeigen. Bei den Bundesliga Wetten auf der Homepage von bet365, kann man nachschauen, wie die Chancen für Werder stehen.

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