Mittwoch, 13. November 2013

Dzeko vor Abschied aus Manchester

Edin Dzeko kommt bei Manchester City nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Medienberichten zufolge bahnt sich der Abschied des Angreifers aus dem Emirates an.

Edin Dzekos Vertrag bei Manchester City läuft in 18 Monaten aus. Eine Vertragsverlängerung wird es wohl nicht geben. Wie englischen Medien zu entnehmen waren spielt der ehemalige Wolfsburger in den Planungen der Verantwortlichen des englischen Vizemeisters keine Rolle mehr.

Bereits seit September stand der Stürmer nicht mehr in der Anfangsformation der „Citizens“. Eine Situation mit der wohl auch Dzeko nicht zufrieden sein dürfte. Ein Vereinswechsel scheint die logische Konsequenz. Doch wohin zieht es den 27-Jährigen?

Diverse europäische Spitzenvereine werden mit dem Torjäger in Verbindung gebracht. Inter Mailand und AS Rom könnte Dzeko in die Serie A locken. Möglicherweise taucht der Name Dzeko auch bald wieder bei Bundesliga Wetten auf. Borussia Dortmund soll seit geraumer Zeit ein Auge auf den bosnischen Nationalspieler geworfen haben. Auch der FC Arsenal hatte Dzeko bereits im Sommer auf dem Zettel und könnte im Winter einen neuerlichen Vorstoß wagen.

Der Spieler selbst klagte zuletzt öffentlich sein Leid über die mangelnde Spielzeit unter City-Coach Manuel Pellegrini. „Ich muss mehr spielen. Ich stand in nur vier Premier-League-Spielen in der Startformation“, so Dzeko im Fußball live Kommentar gegenüber dem „Daily Mirror“ und weiter: „In drei Liga-Spielen bin ich überhaupt nicht eingesetzt worden. So etwas ist in der letzten Saison nicht passiert.“

Eine Rückkehr nach Deutschland scheint nicht unrealistisch. In Dortmund dürfte man sich bereits Gedanken machen, wer Robert Lewandowski nach dessen wahrscheinlichen Abgang beerben wird. Sportdirektor Michael Zorc erklärte im März: „Unbestritten ist Edin Dzeko ein interessanter Stürmer.“ Allerdings würde Dzeko bei der Borussia auf Gehalt verzichten müssen.


Zudem dürfte Dzeko kein Schnäppchen sein. City überwies 2011 37 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg und wird wohl im Falle eines Verkaufs einen Großteil der Summe wieder reinholen wollen.

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